The Mythveil Family

MYTHVEIL CHRONICLES · WORLDS THAT REMEMBER

Setz dich zu uns. Diese Geschichte begann vor sehr langer Zeit.

Da war ein Feuer. Dahinter die Dunkelheit. Menschen saßen dicht genug beieinander, um ihre Gesichter zu erkennen, und irgendwann begann jemand zu erzählen.

Vielleicht ging es um eine Jagd, eine Reise, ein Unwetter oder ein Wesen zwischen den Bäumen. Vielleicht war es eine Warnung oder die Erinnerung an jemanden, der nicht mehr da war. Die Worte kennen wir nicht. Doch irgendwann muss jemand einer Geschichte zugehört und gedacht haben: Erzähl weiter.

Genau dort möchte ich anfangen. Nicht bei einem Unternehmen. Nicht bei einer Liste von Angeboten. Sondern bei Menschen, die einander Geschichten erzählen.

Ich bin Sean. Und wenn du ein wenig bleibst, erzähle ich dir, weshalb uns das so wichtig ist.

Das Feuer zog weiter

Die Jahrhunderte vergingen. Geschichten reisten mit Familien, Händlern, Pilgern und Künstlern über Straßen und Flüsse. In der Antike fanden sie ihren Weg in Dichtung, Theater, Mythen und Schrift. Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit trugen Sänger, Barden, Erzähler und Schauspieler sie von einem Publikum zum nächsten. Manche Geschichten lebten in Handschriften, andere auf Bühnen, wieder andere allein im Gedächtnis ihrer Erzähler.

Mit dem Buchdruck vergrößerte sich die Reichweite des geschriebenen Wortes. Bücher überquerten Grenzen und überdauerten ihre Verfasser. Museen machten Sammlungen und Vergangenheit für ein neues Publikum zugänglich. Die Fotografie hielt Augenblicke fest. Der Film brachte Bewegung, das Radio Stimmen über weite Entfernungen und das Fernsehen erfundene Welten in die Wohnzimmer.

Dann betraten wir selbst die Geschichte

Schon lange hatten Menschen durch Spiel, Aufführung und gemeinsame Vorstellungskraft an Geschichten mitgewirkt. Im 20. Jahrhundert entwickelten sich historische Miniaturenspiele und Konfliktsimulationen weiter. In den 1960er- und 1970er-Jahren trugen Experimente mit Wargames zur Entstehung des Pen-&-Paper-Rollenspiels bei: Welten, in denen man nicht bloß zusah, sondern Entscheidungen treffen und mit ihren Folgen leben konnte.

Computerrollenspiele, interaktive Literatur und digitale Welten entwickelten diesen Gedanken weiter. Gleichzeitig fanden Comics, Kino, Fernsehen, Theater, Live-Rollenspiel, Podcasts und Streams immer neue Wege, Geschichten zu erzählen und Menschen daran zu beteiligen.

Warum wir Mythveil Chronicles gegründet haben

Sieh dir die Welten um uns herum an. Die geerbten und die erfundenen. Die Welten aus Kunst, Geschichte, Spielen, Aufführungen und Büchern. Außergewöhnliche Menschen halten sie lebendig: Historiker, Kuratorinnen, Wissenschaftler, Autoren, Künstlerinnen, Schauspieler, Fotografen, Entwickler, Handwerkerinnen, Spielende und ganze Gemeinschaften.

Wir wollten diesen Welten und den Menschen dahinter eine Bühne geben.

Keine Bühne, die an einem Genre oder Medium endet. Keine, die an Landes- oder Sprachgrenzen haltmacht. Einen Ort, an dem ein Volkskundler mit einer Kreaturendesignerin ins Gespräch kommen kann; an dem eine Museumssammlung Fragen über Fantasy aufwirft; an dem ein Fotograf erzählt, wie man eine Welt festhält, die nur existiert, weil Menschen sie gemeinsam erschaffen.

Fünf Türen in dieselbe Welt

Es gibt mehr als einen Weg, dabei zu sein.

Play. Rollenspielwelten erleben, in denen Entscheidungen zählen, Folgen bleiben und die Geschichte weitergeht.

Learn. Die Kunst des Erzählens, der Kampagnen und des Weltenbaus in Seminaren, Workshops und Mentoring entdecken.

Create. Welten entwickeln, Erzählstrukturen gestalten und kreative Zusammenarbeit möglich machen.

Experience. Geschichten dort begegnen, wo sie lebendig werden: in Museen, Ausstellungen, Theatern, auf LARPs, Festivals, an historischen Orten und in immersiven Erlebnissen.

Explore. Fragen weiterverfolgen – durch unabhängige Artikel, Interviews, Kulturforschung und Gespräche mit den Menschen hinter den Werken.

Fünf Türen. Ein fortlaufendes Gespräch.

Geschichten sollen Grenzen überwinden

Eine Geschichte kann für eine Stadt oder Gemeinschaft von großer Bedeutung sein und zugleich Menschen weit entfernt etwas sagen. Sprachen sollen Türen öffnen, keine verschließen. Deshalb arbeiten wir auf Englisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch, achten auf den jeweiligen kulturellen Kontext und laden unterschiedliche Leserschaften ein.

Eine Übersetzung macht Geschichten nicht überall gleich. Gerade ihre Unterschiede sind oft der Anfang einer spannenden Frage.

Und hier kommst du ins Spiel

Vielleicht betreust du eine Museumssammlung, erforschst lokale Überlieferungen, entwickelst eine Ausstellung, einen Film, ein Spiel oder eine Aufführung. Vielleicht fotografierst du LARPs, zeichnest fantastische Wesen, bewahrst Erinnerungen einer Gemeinschaft oder erschaffst etwas ganz Neues.

Wir würden gern davon hören.

Wir kommen nicht mit einer fertigen Schlagzeile. Lieber sprechen wir miteinander und entdecken, wo sich deine Arbeit und unsere Interessen treffen. Daraus kann ein Interview werden, eine unabhängige Reportage, ein Blick hinter die Kulissen, eine Recherche zu historischen Quellen – oder etwas, womit niemand gerechnet hat.

Wir arbeiten international und können Gespräche aus der Ferne führen. Umfang, Sprachen, Bildrechte und Freigaben stimmen wir für jeden Beitrag gemeinsam ab.

Unsere Geschichten entdecken

Beginne mit der Geschichte des Pen-&-Paper-Rollenspiels, entdecke unsere Spielrezensionen und Empfehlungen oder besuche unsere Erlebnisse und Reportagen. Rollenspielgeschichte · Spiele & Rezensionen · Experience

Sean, für die Mythveil Family
Mythveil Chronicles
mythveilchronicles.com

Worlds That Remember. Stories Worth Sharing.

Chibi says: Stay in the Loop!!

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